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10. Dezember 2015
Feuerwehrübung im Ebirec
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Bei Unterhaltsarbeiten ist ein Mitarbeiter in ein Komponentensilo gefallen. Dies war einer von drei supponierten Unfällen anlässlich einer Feuerwehrübung im BaustoffRecyclingZenter «Ebirec» in Rümlang.
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Während den beiden Übungen am 2. und 11. November 2015 standen nicht nur die Rettung des «Verletzten» im Komponentensilo im Vordergrund, sondern auch die Kommunikation zwischen Feuerwehr und Ebirec-Personal und das Kennenlernen der Anlage, der Gefahren und der Platzverhältnisse.
Bereits das Vorrücken bis zum Unfallort im Silo hatte seine Tücken. Denn das ganze Rettungsmaterial musste über die Aussentreppe der Mischanlage, durch die Anlage hindurch, über die Verbindungsbrücke zum Silogebäude und schliesslich um die Silos herum zum Unfallort getragen werden. Urs Moor, Ebirec-Betriebsleiter, hatte die Förderbandbrücke bereits bis zum Unfallort vorgefahren, so dass das Silo von mindestens zwei Seiten zugänglich war. Zwei Feuerwehrleute, ausgerüstet mit Absturzsicherung, begaben sich zum «Verletzen» und betteten ihn in eine Rettungstrage. Soweit, so gut. Doch wie kommt dieser nun sicher und zügig aus dem Silo auf die Förderbandbrücke? Ist der HEB-Träger der Dachkonstruktion stark genug, um daran eine Umlenkrolle zu befestigen und wie muss die Trage an den Seilzugapparat angehängt werden, damit der «Verletzte» über das Geländer gehievt werden kann? Auf diese und ähnliche Fragen mussten rasch Antworten gefunden werden, was neben klaren Absprachen unter den Beteiligten auch eine gute Portion Improvisationsgeschick erforderte. Eine solche Übung ist ideal, um diese Fertigkeiten unter Beweis zu stellen und die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Ebirec-Personal zu optimieren.
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Bei einer weiteren Unfallstelle lag ein Übungs-Dummy unter einem umgekippten Miniraupendumper im Keller der Anlage. Auch hier waren die Platzverhältnisse sehr eng und der Unfallort nur zu Fuss zu erreichen. Zwar war es kein grosses Problem, den Raupendumper mit dem Hebekissen anzuheben. Doch wie soll dieser am besten gesichert werden? Hätten die Feuerwehrleute den vor Ort vorhandenen Kettenzug verwenden dürfen? Haben sie diesen überhaupt gesehen? Auch diese Fragen boten im Rückblick wertvolle Anregungen für eine sichere und effiziente Rettungsarbeit. Für Urs Moor und seine Mitarbeitenden ergaben sich gute Gelegenheiten, folgende Fragen mit der Feuerwehr zu klären:
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Welche Hilfe können wir selber leisten?
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Wie und wo können wir die Feuerwehr mit Hilfsmitteln unterstützen?
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Welche Vorkehrungen sind bei einem Unfall von unserer Seite zu treffen?
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Vor welchen Gefahren ist die Feuerwehr zu warnen?
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In welchen Fällen wäre die Feuerwehr auf die Hilfe einer Drittorganisation angewiesen?
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Solche Übungen dienen auch dem gegenseitigen Kennenlernen und mit dem spendierten Imbiss kam auch die Geselligkeit nach dem Abschluss der Übung nicht zu kurz.
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