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6. Oktober 2008
Rückbau Anodenfabrik und Annexbauten in Chippis für Alcan Aluminium Valais SA
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Seit Mitte August 2008 realisiert die Arbeitsgemeinschaft EBAG/FLAG (Eberhard Bau AG und Flückiger AG Rothrist) einen äusserst anspruchsvollen Rückbau im Wallis.
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Auftraggeber ist die Alcan Aluminium Valais SA, auf deren Werk in Chippis die sogenannte Anodenfabrik und diverse Annexbauten bis zum 15. Dezember 2008 rückgebaut werden müssen.
.In der Anodenfabrik wurde eine Mischung aus Koks und Steinkohlenteerpech hergestellt und mittels einer 3600 to Presse zu ca. 600 kg schweren Blöcken gepresst, welche in den Elektrolyseöfen als Anoden eingesetzt wurden. In den Elektrolyseöfen wurde aus Tonerde Aluminium produziert.
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Der Rückbau umfasst folgende Gebäude:
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Anodenfabrik, 80m Länge, 30m Breite und bis 40m Höhe
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Kokslagerhalle, 180m Länge, 20m Breite, 15m Höhe
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Kleinere Silos, Lagerschuppen und Annexgebäude
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Da in allen Gebäuden produktionsbedingt bis in die kleinste Ritze feinster Kohlestaub sitzt, kam ein herkömmlicher Rückbau mittels Bagger und Langausrüstung nicht in Frage. Die Wohnhäuser im Dorf Chippis, welche unmittelbar neben der Fabrik stehen, hätten innert Kürze ihr Fassaden-Weiss verloren und wären in einer schwarzen Staubwolke verschwunden.
.Somit mussten in den ersten Wochen, vor dem eigentlichen Rückbau, die Gebäude innwendig mit einem Spezial- Vakuumsaugwagen einer ersten Grobreinigung unterzogen werden. Dieser LKW stand hierfür jeweils aussen am Gebäude, ein Hauptschlauch führte vom LKW ins Gebäudeinnere, wo er zu 2 bis 3 Verteilerschläuchen aufgeteilt wurde. Dort wurde wo es die Zugänglichkeit erlaubte, von den bestehenden Gitterrosten aus gesaugt. Für die schwer zu erreichenden Stellen waren bis zu drei Hebebühnen im Einsatz.
.Die Entstaubung ist mittlerweile abgeschlossen und der eigentliche Rückbau im Gang. Da es jedoch unmöglich ist, in allen Anlageteilen und Ritzen allen Kohlestaub vorgängig abzusaugen, kann die Anodenfabrik nicht im herkömmlichen Sinn „abgerissen“ werden, sondern muss demontiert werden. Hierfür wurde, für uns Tiefbauer ein Novum, ein grosser Hochbaukran gestellt, der 60m über dem Boden thront und bei einer Auslegerlänge von ebenfalls 60m immer noch 5 t Traglast erreicht.
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Die Demontage gliedert sich in die folgenden Teilschritte, welche Stockwerk für Stockwerk wiederholt werden:
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Demontage der Inneneinrichtungen und Installationen (Herausschneiden, nachreinigen und Herausheben der Teile im Schutze der Fassaden)
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Demontage Fassadenblech und Gasbetonmauerwerk
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Demontage tragende Stahlkonstruktion
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Nachdem die Gebäudedemontage eine Höhe erreicht haben wird, bei der die Staubausbreitung in die Nachbarschaft unterbunden werden kann, fahren dann doch noch die Bagger auf und die Demontage wird zum Rückbau.
.Höchste Anforderungen stellen sich in Bezug auf Arbeitssicherheit. Eine minuziöse Arbeits- und Vorgehensplanung ist unabdingbar. Für den Rückbau verantwortlich ist der Bau 3 unter Leitung von Thomas Gobet. Vor Ort tätig sind Pascal Menzi, Bauführer und Oswald Betschart, Polier.
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