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16. November 2011
Lufingen - Deponie Häuli nach nur 18 Monaten bereit zur Inbetriebnahme
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Am 19. Juli 2010 war der Baubeginn, anfangs 2012 steht die Deponie Häuli in Lufingen bereit für den Betrieb.
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Der Einsatz von Mensch, Maschine und Material war enorm. Der stufenweise Abbau erinnerte mehr an eine Eisenerz- oder Goldmine im Westen von Australien als an einen Deponiebau in der Schweiz. Doch die Ebianer stiessen weder auf Eisenerz noch auf Gold, eher auf pickelharte Molasse, die von Mensch und Maschine alles abverlangte. Dies drückte natürlich die Leistung. Dank dem umfangreichen Maschinen- und Gerätepark und der Flexibilität konnten die Kapazitäten erhöht werden, so dass der Endtermin für den Bau garantiert werden konnte. Entsprechend mitgewirkt hat auch der Wettergott, der 2011 schönstes Bauwetter bescherte.
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Ein typischer Einsatztag
Mensch: 1 Bauführer, 3 Poliere, 2 Bauarbeiter und über 20 Baumaschinenführer
 
Maschinen:
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2 Hydraulikbagger 100 t, 1 Hydraulikbagger 70 t, 2 Hydraulikbagger 50 t, 2 Hydraulikbagger 30 t und ein Hydraulikbagger 3 t, ausgerüstet mit Felsschaufeln, Tieflöffeln, Schwenkschaufeln, Aufreisszahn, hydraulischen Abbauhämmern, hydraulischen Aufreisszähnen und Fräsköpfen.
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5 Grossdumper mit 27 m3 Muldeninhalt, 1 Grossdumper mit 24 m3, 1 Grossdumper mit 17m3 sowie ein Kleindumper
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1 Bulldozer 37 t, 2 Bulldozer 22 t und ein Bulldozer 10 t.
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5 Walzenzüge mit Einsatzgewicht von 3 t bis 25 t.
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2 Radlader 5 t
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2 Raupenlader mit 29 und 16 t
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Die totale Bauzeit beträgt also lediglich 18 Monate. Über 1 Million Kubikmeter wurden ausgehoben, bis zu 10000 Kubikmeter Erde lose täglich bewegt. Das Material wurde rund um die neue Deponie wieder angelegt. Diese Flächen wurden fortlaufend rekultiviert und werden bereits wieder landwirtschaftlich genutzt. Erschliessungen wurden gebaut, die Abdichtung der Deponie erstellt, das Entwässerungsbauwerk errichtet und das Betriebsgebäude aufgerichtet. Eine Powerleistung, die von allen Beteiligten einen enormen Einsatz forderte.
.Die Deponie steht anfangs 2012 bereit für die Annahme von Inertstoffen, Reststoffen und Reaktorstoffen. Eine nachhaltige Unternehmenspolitik ist auch im Deponiebau wünschenswert. Die Deponie Häuli in Lufingen
setzt diesbezüglich neue Massstäbe. Nicht nur in der Planung und im Bau der Infrastruktur, sondern ebenso auch im Betrieb und in der späteren Rekultivierung.
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Deponie Häuli
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Abhumusierte Fläche 232'000 m2
Rekultivierte Fläche 137'600 m2
Aushub und Schüttung 1'050'000 m3 fest
Max. Tagesleistung 8800 m3 fest Aushub
Durch. Tagesleistung 4400 m3 fest Aushub (inkl. Schlechtwettertage)
Monatliche Leistung 80 -120'000 m3 fest
Schütthöhen 10 m Husacher
25 m Süd
Geologische Ersatzbarriere 30'000 m2
Strassenbau 1810 m1
Entwässerungen 8670 m1
Filterkies 28'000 to
Nagelwand 1'750 m2
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Modernster Deponiebau der DHZ AG
Gemeinden Lufingen (Hauptteil) und Embrach, Kanton Zürich
Lage Westlich der Deponie Leigrueb
Konzept Die Deponie wird im bestehenden Gelände mittels Aushub und seitlichen Schüttungen des Aushubmaterials geformt
Aushubvolumen 1 000 000 m3
Deponievolumen 2 000 000 m3 / 4 000 000 t
Bauzeit 1– 2 Jahre
Baubeginn 19. Juli 2010
Bewilligungsverfahren Richtplan, Gestaltungsplan inkl. Umweltverträglichkeitsprüfung, Baubewilligung, Baufreigaben, Betriebsbewilligung
Materialien Annahme von Inertstoffen, Reststoffen, KVA-Schlacke
Gut zu Wissen Ca. 20% der Siedlungsabfälle kommen nach der Verbrennung in der KVA als Schlacke auf die Deponie
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Planung
Grundsatz Fundierte, präzise Planung nach den neuesten Vorgaben, Technische & betriebliche Sicherheit stehen an oberster Stelle, Langjährige Erfahrungen von Bauherr und Planer
Gesamtplanung Tantanini & Partner AG, Bülach
Deponieplanung Sieber Cassina + Partner AG, Zürich
Weitere Planer Insgesamt mehr als sechs Fachplaner
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Entwicklung
Zustand vor Baubeginn: Landwirtschaftsland, Lehmabbau, Amphibienlaichgebiet
Betriebszustand Ab Ende 2011
Fachgerechtes Einbauen des Deponiematerials
Abdichtung: mineralische/bituminöse Barriere gem. TVA
Amphibien: Umsiedeln auf die Deponie Leigrueb
Zufahrt: Kreuzungsfrei durch die Deponie Leigrueb
Tunnel unter der Baltsbergstrasse
Bau nach dem neuesten Stand der Technik
Neue Infrastruktur:
– Aufbereitungshalle
– Betriebsgebäude
– Radwaschanlage
– Anschluss an das Kanalsystem Leigrueb
– Ein- und Ausgangswaage
Endzustand Ab ca. 2050
Einpassung der Terrainoberfläche ins Landschaftsbild
Deponie ist rekultiviert. Fläche kann der Natur und der Landwirtschaft zurückgegeben werden
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Betriebsgebäude . Werkplatz . Deponie Häuli . Deponie Häuli . Deponie Häuli . Deponie Häuli . Deponie Häuli
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