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Praxisbericht vom 4. Februar 2015
Eberhard rollt die Steine
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Dort wo einst die Rolling Stones übernachteten, rollen jetzt die Baumaschinen! Die Rede ist von der ehemaligen Nobelherberge Renaissance in Opfikon, direkt an der Stadtgrenze von Zürich. Das imposante Gebäude wird zurzeit total entkernt. Entstehen soll ein neuer Bürokomplex mit den grössten zusammenhängenden Mietflächen auf dem Schweizer Büromarkt.
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Das Hotel ist ein Teil des Ambassador House, erbaut 1989 auf der damals noch grünen Wiese vor den Toren der Stadt Zürich. Das imposante Bürogebäude ist 165 m lang und 65 m breit, bietet total 61‘000 m2 Nutzfläche und 1120 Parkplätze, verteilt auf sieben Ober- und fünf Untergeschosse.
.Die Immobilienfonds von UBS und CS investieren insgesamt 140 Millionen Franken in die Gesamterneuerung der Liegenschaft am Rande des boomenden Glattparks. Entstehen soll ein schnörkelloses kubisches Bürohaus mit bis zu 8000 m2 Bürofläche pro Etage, was etwa der Fläche eines Fussballfeldes entspricht.
.Nach der Schliessung des Hotels startete im Herbst 2014 die Räumung des gesamten Mobiliars. Seit Mitte Dezember 2014 ist die Eberhard Bau AG, als Subunternehmer für die Firma Baskarad AG mit der Entkernung der sieben Obergeschosse beschäftigt. Im Einsatz stehen fünf Minibagger mit Abbauhämmern und drei Raupen-Kompaktlader. Zusammen mit den beiden Mobilbaggern stellt Eberhard zehn Baumaschinen, 15 Facharbeiter und ihr umfassendes Rückbau-Know-how zur Verfügung. Um den engen Terminplan einzuhalten, setzt die Firma Baskarad nochmals 15 Kleingeräte und einen Mobilbagger ein. Nach der vorgängigen Demontage von nicht mineralischen Bauteilen wie Bodenbeläge, Leuchtmittel, abgehängte Decken, Einbauschränke oder Türen, entfernen unsere Baumaschinen alles was nicht zur tragenden Konstruktion des Gebäudes gehört. Das sind unter anderem rund 50‘000 m² Wände mit einem Festvolumen von 7800 m³.
.Im Hotelbereich stapeln sich die Badewannen und die Türrahmen bis fast unter die Decke. Diverse Haufwerke mit Backstein- und Gipsschutt, Isolation und Sperrgut lagern in den einzelnen Stockwerken und warten auf den Abtransport. Dieser erfolgt mit einem Mobilbaukran und WeLaKi-Mulden. Im Aussenbereich übernehmen drei Mobilbagger die Verladung. Der Mischabbruch gelangt mit Lastwagen zur Wiederaufbereitung ins BaustoffRecyclingZenter «EBIREC» in Rümlang. Für den Abtransport von Gips, Isolation, Dachpappe und Sammelschrott stehen 33 m³ fassende Abrollmulden zur Verfügung. Alles was sich mit einem vernünftigen Aufwand trennen lässt, wird gemäss dem Eberhard Rückbaukonzept separat entsorgt. Neben der Wiederverwertung der mineralischen Abfälle können die Eberhard Unternehmungen auch nicht brennbares Sperrgut wie Isolation oder Dachpappe in ihren Inertstoff- oder Reaktor- und Reststoffdeponien gemäss TVA fachgerecht entsorgen.
.Nach dem Abschluss der Entkernung ist das Gebäude wieder im Rohbauzustand. Die markanten, halbrunden Dachaufbauten werden ebenfalls rückgebaut. Die Terrasse im vierten Obergeschoss verschwindet, so entsteht eine neue durchgehende Fassade vom Erdgeschoss bis ins siebte Obergeschoss. Die Bauherrschaft rechnet mit einem Abschluss der Bauarbeiten im Frühjahr 2017.
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