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Praxisbericht vom 18. Oktober 2012
Totalsanierung Rangierbahnhof Muttenz
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Die ersten Züge rollten bereits 1933 über den Rangierbahnhof 1 (RB 1) in Muttenz. Da es für die bald 80 Jahre alte Anlage keine Ersatzteile mehr gab, beschloss die SBB den RB1 total zu sanieren. Weichen, Schienen, Schwellen und Schotter werden ausgetauscht und die Stellwerktechnik erneuert. Die Weiacher Kies AG, ein Eberhard Unternehmen, erhielt den Zuschlag für die Bahnschotterlieferungen.
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Im Frühjahr 2010 startete die ARGE Meier + Jäggi / Tozzo mit dem Rückbau der rund 25 Kilometer Gleise im eigentlichen Rangierbereich. Da der Betrieb weiter laufen musste, konnten jeweils nur einige der insgesamt 42 Gleise stillgelegt werden. Neben dem Einbau einer neuen Fundationsschicht, musste auch die gesamte Infrastruktur wie Leitungen und Mastfundamente ersetzt werden. Mitte September 2010 rollte der erste Blockzug mit 1‘000 Tonnen Schotter auf die Grossbaustelle. Das gesamte Auftragsvolumen der Weiacher Kies AG umfasst die Lieferung von rund 50‘000 Tonnen Bahnschotter. Davon sind bereits 39‘000 Tonnen per Bahn und 2‘000 Tonnen per Lastwagen ausgeliefert worden. Bis anfangs November 2012 sind nochmals sechs Blockzüge vorgesehen. Die Fertigstellung des neuen RB1 ist für Mitte 2013 geplant. Die SBB investiert insgesamt 195 Millionen Franken in die Totalsanierung des Rangierbahnhofs. Obwohl die Richtungsgleise von 41 auf 32 reduziert werden, kann die heutige Technik 2‘400 Bahnwaggons pro Tag abfertigen, das sind 400 mehr als mit der alten Anlagen. Der zweite Rangierbahnhof RB 2 stammt grösstenteils aus den Siebzigern und muss noch nicht saniert werden.
Anfangs Oktober erfolgte die Anlieferung des Schotters für die Bauphase 5e. Eine schwarze Rangierlokomotive der Firma Sersa verschiebt den Blockzug sobald wieder ein Schüttgutwaggon leer ist. Für den eigentlichen Ablad des Schotters kommt das mobile Förderband der Weiacher Kies AG zum Einsatz. Das Förderband ist auf einem 2-Achsanhänger aufgebaut und lässt sich in alle Richtungen verschieben und drehen. Die gesamte Einrichtung wiegt 7.25 Tonnen und der Antrieb erfolgt elektrisch. Für das Verschieben der Förderbandanlage innerhalb der Baustelle ist ein Kompaktradlader zuständig. Etwa zehn Minuten, inklusive rangieren, benötigt die Zweimann-Equipe pro Waggon um die 60 Tonnen Schotter über die beiden Dosierklappen abzuladen. Um den Schotter zu verteilen, stehen zwei Bulldozer im permanenten Einsatz. Der Komatsu D51PX-22 ist mit einem Mehrwegschild ausgerüstet und bringt rund 13.2 Tonnen auf die Waage. Der andere Dozer ist ein Oldtimer mit der Bezeichnung Fiat Allis FD8 B. Da der Blockzug bis um 11 Uhr weg sein muss, verteilen die beiden Baumaschinenführer den Schotter nach Augenmass. Das Erstellen der Feinplanie erfolgt anschliessend mit Hilfe einer Lasersteuerung. Die SBB fordern eine Planumgenauigkeit von +/- 20 Millimeter. Auf diesem Schotterplanum verlegt die SBB anschliessend die neuen Rangiergleise Nr. 7 bis 11.
Die bis jetzt gelieferten 41‘000 Tonnen Gleisschotter stammen aus dem Schwarzwald. Die Porphyrwerk Detzeln GmbH, ein Eberhard Unternehmen, betreibt dort einen Steinbruch. Neben dem Gleisschotter produziert das Werk Brechsand und Splitt für bituminöse Strassenbeläge, frostsichere Kiesgemische und Vorlagesteine für den Wasserbau. Das Porpyhrwerk beliefert vorwiegend die Schweiz und den süddeutschen Raum. Der Gleisschotter gelangt per Lastwagen nach Weiach und wird dort zwischengelagert und kurz vor dem Verlad nachbehandelt. Seit 12 Jahren besitzt die Weiacher Kies AG eine Zulassung der SBB als Gleisschotterlieferant. Der Weitertransport erfolgt wann immer möglich mit der Eisenbahn. Für den Transport von Sand, Kies und Schotter stehen zurzeit fünf Blockzüge mit je 18 Schüttgutwaggons zur Verfügung. Für den Rücktransport von Aushubmaterial können die Weiacher auf zwei Blockzüge mit je 20 Kippwaggons zurückgreifen. Das per Bahn angelieferte Material kommt entweder auf die Deponie für unverschmutzten Aushub oder auf die Inertstoffdeponie. Die Eberhard Unternehmungen sind an der idealen Kombination von Schiene und Strasse interessiert und verfügen über das Knowhow, die entsprechenden Mittel, Kapazitäten und Infrastrukturen um den Transport möglichst umweltschonend zu planen.
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Rangierbahnhof 1 Muttenz . Rangierbahnhof 1 Muttenz . . . . .
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